1818 – 1833
1818
Die Pompiers tragen nun ihre Zivilkleidung, neue Uniformen sollte es für längere Zeit nicht geben.
In der Polizeiverordnung vom 6.11.1818 heißt es u.a.:
„…Jeder Feuerlöscher trägt eine Medaille, damit er sich gegenüber der Polizei bei Feuerausbruch ausweisen kann…“
1820
Aufgrund des ausgezeichneten Verhaltens der Wehr beim Großbrand im benachbarten Roden, bei dem am 24. April 1820 in 2 Stunden 130 Häuser nieder brannten und 145 Familien mit 791 Personen obdachlos werden, verleiht Friedrich Wilhelm III der Kompanie am 22. Oktober 1820 zwei Allgemeine Ehrenzeichen II. Klasse.
Diese tragen die Leutnants Notty, ein Bäckermeister, und Chartenes, Glasermeister, nachdem die Kompanie sie als die beiden Würdigsten ausgewählt hat.
1830
Die Kompanie hat unter Hauptmann Georg Beaumont eine Stärke von 42 Mann.
Mannschaftsliste 1830
1833
Am 4. Juli 1833 bittet die Feuerwehr den Bürgermeister um eine Uniformierung der Löschmannschaften.
Hauptmann Georg Beaumont schreibt: “…Sie geben sich viel Mühe. Aber bei jeder Feuersbrunst finden sich immer Geprellte, die einen verbrennen ihre Schuhe und Stiefel, andere ihre Bekleidung, weitere ziehen sich verwundet zurück. So wird ihr guter Wille entschädigt.
Alle diese Leute wollen eine Bluse haben, um sich von den anderen zu unterscheiden oder um ihre Kleidung zu schonen…”
Es geht der Feuerwehr also hierbei in erster Linie um die Anschaffung einer zweckmäßigen Einsatzbekleidung. Doch schon etwa zwei Jahre später steht der Wunsch nach einer Uniform „für feierliche Gelegenheiten“ an erster Stelle, wie wir nachfolgend sehen werden.
- I< Erste Seite
- < zurück
- ( 4 / 38 )
- weiter >
- Letzte Seite >I
